| Vitamine |
Vitamine sind lebensnotwendig.
Wir benötigen sie nur in kleinen Mengen, aber wenn sie fehlen, kommt es zu Mangelerkrankungen.
Die meisten Vitamine muss der Körper mit der Nahrung aufnehmen, weil er sie nicht selbst herstellen kann.
Es gibt fettlösliche Vitamine, z.B. A, D, E, K; alle anderen sind wasserlöslich. |
Wasserlösliche Vitamine kann der Mensch nicht speichern, daher ist hier eine regel- mässige Zufuhr wichtig.
Eine kurzzeitig hohe Dosis wird vom Körper nicht verarbeitet (ausser bei bestimmten Depotarzneiformen).
Bei fettlöslichen Vitaminen kann es zu einer Überdosierung kommen, weil durch die Fettlöslichkeit eine Speicherung im Körper möglich ist. |
Obwohl es in der heutigen Zeit durch das reichhaltige Angebot an Obst und Gemüse eigentlich bei einer abwechslungsreichen,
vollwertigen Ernährung keinen Vitamin- mangel geben dürfte, hat die Weltgesundheits- organisation auch in unseren Breiten eine Unterversorgung
(bedingt durch Transport, Lagerung, Verarbeitung) mit Vitaminen festgestellt. |
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Vitaminkiller |
Alkohol: Viel Alkohol verringert die Aufnahme von Vitamin B1 und B2.
Anti-Baby-Pille: Die Aufnahme von Vitamin B6 und Folsäure ist verringert.
Diabetes: Verbrauch an Vitamin B6 ist erhöht. |
Diät: Fettlösliche Vitamine brauchen Fett, um mit der Nahrung aufgenommen zu werden.
Und wenn Sie weniger essen, nehmen Sie auch weniger Vitamine zu sich. |
| Worauf kommt es bei Vitaminen an? |
- Möglichst vollständige Zusammensetzung
(also alle Vitamine)
- Angepasste Dosierung
- Einwandfreie Qualität nach Reinheit
und Menge
- Eventuell geeignete Zusätze je nach
Personengruppe
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| Mineralstoffe und Spurenelemente |
Was den Bedarf an Mineralien und Spuren- elementen angeht, verhält es sich ähnlich wie bei den Vitaminen.
Bei abwechslungs- reicher und vollwertiger Ernährung wird in der Regel der Bedarf gedeckt.
In besonderen Situationen ist aber, analog zu den Vitaminen, die zusätzliche Einnahme eines
Mineralstoffpräparates sinnvoll, so z.B. bei Sportlern, in der Schwangerschaft/ Stillzeit, in der Wachstumsphase, bei Stress, |
bei Vegetariern, unausgewogener Ernährung (Kantinenkost, Fast Food), bei Diäten, bei älteren oder kranken Menschen,
bei Rekonvaleszenten.
Wichtig ist dabei die Qualität des Produktes, da es einen Unterschied gibt, ob z.B. Eisen als zwei- oder dreiwertiges
Eisenion dem Körper zur Verfügung gestellt wird.
Wichtig ist ausserdem die Menge des Wirkstoffes, der verarbeitet wird. |
Viele Mittel sind unterdosiert.
Aber auch die qualitative Verarbeitung der Mineralstoffe ist wichtig.
So gibt es bei der Verarbeitung und Herstel- lung von (Brause-)Tabletten erhebliche Unterschiede. Nicht jedes Präparat stellt dem Körper die
Inhaltsstoffe so zur Verfügung, wie es der Packungsaufdruck verheisst. |
| Die wichtigsten Mineralstoffe |
Calcium ist der mengenmässig wichtigste Baustoff für unsere Knochen.
Calciummangel macht sich erst sehr spät in einer Veränderung der Knochenstärke und erhöhter Anfälligkeit für Knochen- brüche bemerkbar.
Dem kann Mann/Frau durch Aufnahme von Milch/Milchprodukten entgegenwirken.
Kalium ist für den Zellstoffwechsel wichtig im Zusammenspiel mit Natrium. Auch die Herztätigkeit ist
vom Kaliumhaushalt ab- hängig.
Kalium ist enthalten in pflanzlichen Nahrungsmitteln, z.B. Bananen, Kartoffeln.
Natrium ist ein wichtiger Bestandteil des Blutes und wichtig für den Wasserhaushalt. |
Da wir in Form von Kochsalz eher zuviel Natrium zu uns nehmen, kommt es selten zu Mangelerscheinungen.
Magnesium spielt eine wichtige Rolle im Zell- stoffwechsel. Ein Mangel macht sich durch
Wadenkrämpfe und bestimmte Herzrhyth- musstörungen bemerkbar.
Magnesiummangel entsteht z.B. bei schwerem Erbrechen, Durchfällen, chronischer Alkoholkrankheit. Auch Sportler verbrauchen sehr viel
Magnesium.
Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut und den Zellstoffwechsel.
Eisenmangel macht sich durch Blässe, Leistungsschwäche und Abgeschlagenheit bemerkbar und lässt sich durch Verzehr von |
Fleisch, Hülsenfrüchten und Möhren verhindern.
Fluor ist während des Zahnwachstums besonders wichtig, um die Zähne und auch Knochen zu festigen.
Ein Mangel macht sich z.B. in erhöhter Kariesanfälligkeit bemerkbar.
Jod ist ein wichtiger Bestandteil für die Schilddrüse. Um einem Mangel vorzubeugen, empfiehlt sich der Verzehr
von Seefisch bzw. Meeresfrüchten, auf jeden Fall aber von jodiertem Speisesalz.
Zink hat in den letzten Jahren seine Notwen- digkeit auch als Erkältungsschutz bewiesen. Gleichzeitig
ist es wichtig
für den Aufbau der Haut und die Wundheilung. Zink ist enthalten in Fleisch, Innereien, Linsen und Brokkoli. |